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Mittwoch, 16. September 2026

Erstmal ins Schwefelbad

Unser Einstieg in Georgien war der Besuch eines traditionellen Schwefelbades in Tbilissi. Die Bäder liegen im alten Viertel Abanotubani. Auffällig sind vor allem die niedrigen Backsteinkuppeln, die aus dem Boden ragen. Darunter befinden sich die eigentlichen Badeanlagen, teilweise in historischen Gewölben. Die heißen Quellen sind sogar eng mit der Gründungslegende der Stadt verbunden. Der Überlieferung nach jagte König Wachtang I. Gorgassali im 5. Jahrhundert in dieser Gegend. Ein von seinem Falken verfolgter Vogel soll in eine heiße Quelle gefallen sein. Der König war von den warmen Quellen so angetan, dass er hier eine Stadt errichten ließ. Der Name Tbilissi geht auf das georgische Wort tbili – „warm“ – zurück.

Das Wasser kommt mit ungefähr 40 °C aus dem Untergrund und enthält Schwefelverbindungen. Den typischen Geruch nach faulen Eiern bemerkt man schon an manchen Stellen im Viertel. Traditionell geht es dabei weniger um Schwimmen als um heißes Baden, Entspannen und Reinigen. Im Gegensatz zu orientalischen Hamams werden hier ganze Räumlichkeiten für die Familie oder (wie in unserem Fall) Gruppe gebucht. Wir hatten ein großes Schwefelbecken, eine finnische Sauna, ein Kaltwasserbecken,  einen großen Aufenthaltsraum und einen Raum fürs Abschrubben. Nur für uns. Eineinhalb Stunden lang. 





2 Kommentare:

  1. Eieiei! Zensierte Bilder direkt am Anfang! Da geht noch was! *zwinkersmikey*
    LG die Limburger

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  2. Na Mensch, das sind ja Einblicke die man nicht jeden Tag bekommt 😁 viel Spaß noch

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