Unsere nächste Reise führt uns nach Georgien. Es ist so ein Land, das sich nur schwer in eine Schublade stecken lässt. Irgendwo zwischen Europa und Asien, zwischen Schwarzem Meer und den schneebedeckten Gipfeln des Großen Kaukasus, liegt ein Land, das auf erstaunlich wenig Fläche ziemlich viel unterbringt: wilde Berge, grüne Täler, trockene Steppen, Weinberge, Höhlenstädte, uralte Klöster und eine Schwarzmeerküste mit beinahe subtropischem Klima.
Und alt ist hier tatsächlich alt. Georgien blickt auf eine Geschichte von mehreren Jahrtausenden zurück und gehört zu den ältesten christlich geprägten Ländern der Welt. Überall begegnet man Kirchen und Klöstern, Festungen und alten Handelswegen. Perser, Römer, Araber, Mongolen, Osmanen und Russen haben ihre Spuren hinterlassen – und trotzdem haben sich die Georgier ihre eigene Sprache, ihre eigene Schrift und eine sehr ausgeprägte kulturelle Identität bewahrt.
Mindestens genauso wichtig wie Geschichte und Landschaft sind aber Essen, Wein und Gastfreundschaft. Georgien gilt als eines der Ursprungsländer des Weinbaus; Wein wird hier seit rund 8.000 Jahren hergestellt, traditionell in großen, in die Erde eingelassenen Tonamphoren, den Qvevri. Dazu werden wir im Laufe der Reise sicher mehr zu berichten haben.
Genau auf diese Mischung freuen wir uns bei unserer Rundreise durchs Land. Wir starten im lebhaften Tbilissi, ziehen durch die Weinregion Kachetien, überqueren Berge und Pässe, besuchen Klöster, Kathedralen und Höhlenstädte, fahren weiter in den Kleinen Kaukasus und schließlich bis ans Schwarze Meer. Anbei unsere Reiseroute. Auf geht´s!


























